Dienstag, 17. September 2013

Wandern im Hohen Venn, Teil 2

Für den nächsten Tag hatten wir uns eine anspruchsvolle Wanderung mit 18 km Länge ausgesucht, das Wetter hatte sich nach einer durchregneten Nacht wieder beruhigt und so machten wir uns wieder munter auf den Weg. 


Es ging durch sehr abwechslungsreiches Gelände in einem weiten Bogen rund um das Örtchen Amel, am Wegesrand gab es viele Zeichen der Volksfrömmigkeit zu finden - heiliger Agilolphus bitte für uns! 


Der Wald sah an manchen Stellen ganz verzaubert aus mit seinem bemoosten Boden:


Und auch hier gab es Marterl zu finden: 


Und Windräder!


Nach nur vier Stunden Wanderzeit waren wir wieder am Ausgangspunkt angekommen und konnten unsere Schuhe wieder ausziehen. 


An diesem Abend mussten wir in einem anderen Hotel zu Abend essen, das wir auf Empfehlung unseres Wirtes gefunden haben. Auch hier war das ganze Ambiente sehr familiär, fast als säße man in einem privaten Esszimmer. 


Samt Kaffeekannensammlung!

Ich gönnte mir zur Feier des Tages einen Cocktail...






Das nächste Mal rühre ich vorher um!

Und man muss sich doch sehr wundern, dass meine Freundin, die angeblich noch nie im Leben ein Foto mit einem Smartphone gemacht hat, diese drei Bilder hintereinander rein zufällig gemacht haben will! Ha! 


Für den letzten Tag hatten wir eine Wanderung am Flüsschen Ambleve entlang ausgesucht, zum Glück hatte es nach einer weiteren durchregneten Nacht am Morgen aufgehört zu regnen. 


Wieder gab es am Wegesrand Beeren zum Naschen


Und immer weiter am Bach entlang...




Wo ich dann auch endlich mein Mississippi Trauma überwinden konnte... 


Viel zu schnell waren wir wieder auf dem Rückweg ... 


sodass wir am Nachmittag noch Zeit für einen Bummel durch Malmedy hatten. 


Unsere gemeinsame Zeit war mal wieder viel zu kurz - hoffentlich können wir im nächsten Jahr wieder etwas zusammen unternehmen!


Montag, 16. September 2013

Wandertage im Hohen Venn, Teil 1

Zu meinem Geburtstag im März hatte ich mir von meinen Freunden und der Familie nichts zum Hinstellen oder Lesen oder sonst was gewünscht, sondern Zeit. Zeit, die die Schenkenden mit mir im Laufe des neuen Lebensjahrs verbringen sollten, oder auch wollten. ;-)

Ein Geschenk von meinen beiden liebsten Freundinnen waren vier Wandertage Ende August im Hohen Venn. Das ist ein Naturschutzgebiet an der Grenze zwischen Belgien, Deutschland und Luxemburg. 

Auf dem Hinweg machten wir im schönen Monschau halt 


- genug Zeit für einen Spaziergang und um eine Portion Monschauer Düttchen zu essen! 


Dann fuhren wir aber schleunigst weiter nach Belgien, wo meine Brüsseler Freundin ein bezahlbares Hotel für uns ausgesucht hatte.


Das war auch soweit ganz ok, nur dass die Toilette für das Einzelzimmer in einem Wandschrank im Treppenhaus zu finden war, fühlte sich anfangs ein bisschen seltsam an: 


 Aber die Unterkunft war sehr schön gelegen, am Ankunftstag machten wir noch einen Spaziergang in der Abendsonne rund um das Örtchen Amel:


Die schön geschwungene Hügellandschaft machte uns schon Vorfreude auf die kommenden Wanderungen! 


Am nächsten Morgen wollten wir eine Tour durchs Moor machen, weil Regen vorhergesagt war und wir nicht riskieren wollten, dass wir die Wanderung am nächsten Tag wegen nassen Wegen nicht mehr durchführen konnten. 


Es war wirklich eine gute Entscheidung, die Wege waren teilweise auch im trockenen Zustand schon schwierig zu begehen und erforderten Trittsicherheit. Vor allem weil es immer wieder soviel zu schauen gab, dass man nicht immer auf den Weg achten konnte. 



 

Teilweise ging es auf den Resten eines alten Trimm-dich-Pfades entlang, was längst verdrängt geglaubte Erinnerungen an Schulsportstunden in mir weckte!


Überall am Wegesrand gab es Blaubeeren und Brombeeren zu naschen


Nur echt mit dem blauen Farbstoff!

Weiter ging es immer an kleinen Bächlein entlang, Berg ab und leider auch wieder hinauf

 

Gar nicht schaurig war's übers Moor zu gehen...

 

Am Nachmittag trafen wir genau mit dem großen Regen wieder in unserem Quartier ein, wo wir abends ein fürstliches Menü in schöner Umgebung serviert bekamen. 


Schön war's!

Freitag, 9. August 2013

Liesls Abenteuerreise nach New Orleans

Endlich finde ich die Zeit, ein paar Worte über meine ereignisreiche Zeit hier zu berichten.


Die haben wieder so ein tolles Hotel ausgesucht! Außer der Barbie Convention fanden noch zwei andere Veranstaltungen statt, darunter die jährliche Versammlung der Bestatter Amerikas:


Beate und Matthias waren auch aus der Schweiz angereist:



 
Am Montag machten wir uns dann zusammen mit Dan auf den Weg in die Stadt, um ein bisschen Sightseeing zu erledigen, bevor am Mittwoch die Convention begann. 

Ich stecke ja gern mal meine Füße in die einheimischen Gewässer, um das per Foto zu dokumentieren, dieses mal war der Ol' man River Mississippi dran:

 

Ist das nicht schön dort? Leider sind die Ufer nicht sandig, sondern eher schlammig:


  Lasst mich ruhig hier stecken, aber rettet mein Iphone!!

 

Kleines Ratespiel:



Und es war sehr schwierig, genug Wasser für die anschließend fällige Fußwaschung zu finden:


 Der Rest des Tages war nicht mehr ganz so abenteuerlich.

 

Schöne alte Häuser im French Quarter, und ganz tolle Galerien:

 
 

Café du Monde, samt den köstlichen Beignets:


 
 Ich war wirklich angenehm von der Stadt New Orleans (trotz schlimmer Hitze und Luftfeuchtigkeit) überrascht und würde gern mal zu einer Jahreszeit wieder herkommen, wenn es weniger heiß und tropisch ist. 

Am Mittwoch begann denn endlich die Convention, mein Freund Dan hat mich wieder so nett empfangen:

 
 

Ich hab in den Roomsales dieses Jahr nicht viel gekauft:

 

Aber gestern im Salesroom eine größere Gruppe von Kens, die mit nach Deutschland wollten:

 

Bei der ersten Convention Veranstaltung gab es eine Puppe geschenkt, die es mit den schwarzen Haaren so nicht zu kaufen gibt. Und die Piratin war ein Geschenk von unserem Tablehost Mark, der sich dieses Jahr wirklich wieder selbst übertroffen hat:

 
 

Mark hat sich allerdings geweigert, den Hut aufzusetzen! Während andere... 


Das Essen zu den Veranstaltungen war wieder sehr gut - besonders die Desserts hatten es mir angetan:


Ach ja - dieses Jahr gab es einen echten amerikanischen Promi, der in New Orleans wohnt und auch Barbiepuppen sammelt, Richard Simmons (ich wusste gar nicht wer das ist) war wirklich nett:



nd Carol Spencer ist eine Mattel Designerin der ersten Stunde, die einen interessanten Vortrag über ihre fünfzig Jahre währende Beziehung zu Mattel gehalten hat:


Am Samstagabend gab es dann die heiß erwartete Convention Puppe, die für meinen Geschmack aber etwas zu gothic geraten ist:



Wobei ich für die Galanight auch das große Schwarze rausgekramt hatte:


Nach dem Galadinner versammelten die Freunde sich in der Hotelbar, bis die langen Schlangen vor den Fahrstühlen abgeflaut waren:


Wo ich am Abend zuvor den ersten Shirley Temple Cocktail meines Lebens getrunken hatte:


Ach ja, der Ken Club hatte auch ein Treffen, mit Photo Möglichkeit:


Und ich hatte bisschen Sorgen, ob ich alle meine Schätze in meine Koffer stopfen kann:



Aber ich hab eine Punktlandung hingelegt - und saß am nächsten Tag dann wieder im Flieger nach Hause. 


Alle meine Schätze sind gut angekommen:





Schön war's und ich hab mich für nächstes Jahr angemeldet - Nashville here I come!