Freitag, 9. August 2013

Liesls Abenteuerreise nach New Orleans

Endlich finde ich die Zeit, ein paar Worte über meine ereignisreiche Zeit hier zu berichten.


Die haben wieder so ein tolles Hotel ausgesucht! Außer der Barbie Convention fanden noch zwei andere Veranstaltungen statt, darunter die jährliche Versammlung der Bestatter Amerikas:


Beate und Matthias waren auch aus der Schweiz angereist:



 
Am Montag machten wir uns dann zusammen mit Dan auf den Weg in die Stadt, um ein bisschen Sightseeing zu erledigen, bevor am Mittwoch die Convention begann. 

Ich stecke ja gern mal meine Füße in die einheimischen Gewässer, um das per Foto zu dokumentieren, dieses mal war der Ol' man River Mississippi dran:

 

Ist das nicht schön dort? Leider sind die Ufer nicht sandig, sondern eher schlammig:


  Lasst mich ruhig hier stecken, aber rettet mein Iphone!!

 

Kleines Ratespiel:



Und es war sehr schwierig, genug Wasser für die anschließend fällige Fußwaschung zu finden:


 Der Rest des Tages war nicht mehr ganz so abenteuerlich.

 

Schöne alte Häuser im French Quarter, und ganz tolle Galerien:

 
 

Café du Monde, samt den köstlichen Beignets:


 
 Ich war wirklich angenehm von der Stadt New Orleans (trotz schlimmer Hitze und Luftfeuchtigkeit) überrascht und würde gern mal zu einer Jahreszeit wieder herkommen, wenn es weniger heiß und tropisch ist. 

Am Mittwoch begann denn endlich die Convention, mein Freund Dan hat mich wieder so nett empfangen:

 
 

Ich hab in den Roomsales dieses Jahr nicht viel gekauft:

 

Aber gestern im Salesroom eine größere Gruppe von Kens, die mit nach Deutschland wollten:

 

Bei der ersten Convention Veranstaltung gab es eine Puppe geschenkt, die es mit den schwarzen Haaren so nicht zu kaufen gibt. Und die Piratin war ein Geschenk von unserem Tablehost Mark, der sich dieses Jahr wirklich wieder selbst übertroffen hat:

 
 

Mark hat sich allerdings geweigert, den Hut aufzusetzen! Während andere... 


Das Essen zu den Veranstaltungen war wieder sehr gut - besonders die Desserts hatten es mir angetan:


Ach ja - dieses Jahr gab es einen echten amerikanischen Promi, der in New Orleans wohnt und auch Barbiepuppen sammelt, Richard Simmons (ich wusste gar nicht wer das ist) war wirklich nett:



nd Carol Spencer ist eine Mattel Designerin der ersten Stunde, die einen interessanten Vortrag über ihre fünfzig Jahre währende Beziehung zu Mattel gehalten hat:


Am Samstagabend gab es dann die heiß erwartete Convention Puppe, die für meinen Geschmack aber etwas zu gothic geraten ist:



Wobei ich für die Galanight auch das große Schwarze rausgekramt hatte:


Nach dem Galadinner versammelten die Freunde sich in der Hotelbar, bis die langen Schlangen vor den Fahrstühlen abgeflaut waren:


Wo ich am Abend zuvor den ersten Shirley Temple Cocktail meines Lebens getrunken hatte:


Ach ja, der Ken Club hatte auch ein Treffen, mit Photo Möglichkeit:


Und ich hatte bisschen Sorgen, ob ich alle meine Schätze in meine Koffer stopfen kann:



Aber ich hab eine Punktlandung hingelegt - und saß am nächsten Tag dann wieder im Flieger nach Hause. 


Alle meine Schätze sind gut angekommen:





Schön war's und ich hab mich für nächstes Jahr angemeldet - Nashville here I come!



 


Sonntag, 4. August 2013

Und ewig lockt die Barbieconvention

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus....





Heute Morgen bin ich in Frankfurt in den Flieger gestiegen 


Ken wollte auch mit!



Jetzt sitze ich in Charlotte am Gate für den Weiterflug nach New Orleans und bin noch nicht wirklich müde. Alles ist wieder sehr aufregend gewesen, die Einreise hat eine Stunde gedauert, der Beamte war sehr streng mit mir, hat mich dann aber doch endlich reingelassen.

Ok, das war's für den Moment, ich darf jetzt gleich in meinen Anschlussflieger steigen.

New Orleans here I come!

Sonntag, 30. Dezember 2012

Nach der großen Schlacht von 2012


Jetzt neigt sich das verflixte Jahr doch endlich dem Ende zu und ich hoffe schwer, dass es das jetzt mal für ne Weile war mit unliebsamen Überraschungen für mich und meine Familie.

Nachtragen will ich noch ein paar Fotos und einen Bericht über meinen Reha-Aufenthalt im schönen Freiburg.

 

Am ersten schönen Tag während meines Aufenthalts hatte ich glücklicherweise nur am Nachmittag Anwendungen, sodass ich den Vormittag dazu nutzen konnte, den Münsterturm zu besteigen.


Es sind etwas über 200 Stufen bis zur Türmerstube und nur wenige mehr bis zur Aussichtsplattform


Und man bekommt eine ganz gesunde Gesichtsfarbe wenn man oben angekommen ist!


Mir ging es von Tag zu Tag besser, sowohl körperlich als auch seelisch. Wir Patienten (beinahe hätte ich geschrieben "Insassen") waren angehalten täglich 30 Minuten auf dem Fahrradergometer zu trainieren


... und so oft wie möglich schwimmen zu gehen, was mir aber nur fünf oder sechs mal gelungen ist, so dicht war mein Zeitplan voller Anwendungen und Therapien.

Besonders gut getan hat mir das Vierzellenbad für meine Neuropathien in Fingern und Zehen:



Und die Tanztherapie, unter der ich mir vorher gar nichts vorstellen konnte


Leider hab ich kein Foto davon, nur ein Faltblatt.

Man bewegt sich zur Musik und versucht bestimmte Aufgaben oder Stichworte, die die Psychologin einem vorher gibt, tänzerisch zu verarbeiten bzw. darzustellen. Auf irgendeine Weise hat sich bei mir ein direkter Draht von meinem Unterbewusstsein in mein Bewusstsein eingestellt und mir viele unverarbeitete Erlebnisse in Erinnerung gebracht.

Ergänzend kamen noch Gruppentherapiesitzungen und psychologische Einzelgespräche hinzu und ich habe in zweieinhalb Wochen Reha meine Erkrankung besser verarbeitet als im ganzen zurückliegenden Dreivierteljahr. 


Ja, und dann gab es noch die Ergotherapie, auch für meine Finger


und Sporttherapie mit Muskelkater an allen möglichen Stellen und verschiedene Ausflüge, zum Beispiel ins schöne Basel


und Konzerte in der Klinik. Vielen Dank lieber Thomas Scheytt für einen schönen Abend mit Fußwipp-gute-Laune-Fingerschnipp-Boogie-Woogie-Musik!



und mittendrin lieber Besuch von Zuhause, der leider allzubald wieder heimfahren musste.



Und nicht zu vergessen die Gespräche mit meinen wunderbaren Mitpatienten!


Als ich am ersten Abend in den Speisesaal kam, bin ich doch sehr erschrocken, als ich all die Patienten ohne Haare, mit Perücken oder Stirnbändern und an Krücken oder im Rollstuhl gesehen habe... da gehörte ich also jetzt dazu! Das war mir vorher nicht klar gewesen und ich war doch ziemlich geschockt von dieser Erkenntnis, nur eine Krebspatientin unter vielen zu sein.

Doch im Verlauf der nächsten Wochen durfte ich einige Mitpatienten näher kennenlernen und bin allen unendlich dankbar, dass sie mich so offen teilhaben ließen an ihren Erfahrungen und machen Einsichten, die mir bislang verschlossen geblieben waren.

Es gab auch wunderbare Momente von Kameradschaft, wenn wir wie Veteranen nach einem Krieg unsere Narben verglichen haben und uns gegenseitig von unseren geschlagenen Schlachten erzählt haben. Eine Veteranin erzählte von ihrem schon achtzehn Jahre dauernden Kampf an verschiedenen Fronten, was einesteils erschreckend klingt, mir aber besonders viel Mut gemacht hat.

Dankbar bin ich auch dem Ärzteteam der Reha-Abteilung der Tumorbiologie, den Therapeuten, der Küchenmannschaft und all den anderen Mitarbeitern, die zu meinem gelungenen Aufenthalt dort beigetragen haben.





Freitag, 7. Dezember 2012

Lebenszeichen - fast nur Bilder

Ja, jetzt bin ich also schon seit zwei Tagen in der Rehaklinik und erst seit heute morgen blicke ich so einigermaßen durch, wo hier was zu finden ist!

Wenigstens steht an der Zimmertür mein Name - die wissen schon, warum sie das machen, sonst würden hier noch mehr mittelalterliche Frauen wie ich auf den Gängen umherirren - "hier muss doch irgendwo.... "




Alles ist schon weihnachtlich geschmückt hier im Haus, es gibt Gäste die sogar ihre eigne Deko mitbringen:


Den Schokoladennikolaus gab es allerdings gestern zum Frühstück, da fand ich nett.



Das ist mein Platz im Speisesaal - 1A genannt, besser kann man es nicht formulieren! 


Gestern Nachmittag hab ich noch einen Spaziergang rund um die Klinik gemacht, ich wohne oben unter dem Dach - ganz links, der zweite Balkon, von dem aus man sogar sowas wie eine Aussicht hat:


Insgesamt geht es mir heute wieder ganz gut, am Ankunfttag und gestern hatte ich so einen kleinen moralischen Durchhänger, ich bin immer noch so dünnhäutig, was ich eigentlich nicht gedacht hatte.

Aber die Stationsärztin hier ist eine ganz Liebe, guckt mal, was die mir auf meine Laborwerte geschrieben hat:


Da geht man doch gleich mit Elan in die erste Behandlungswoche!